Unsere Etappen auf den Hermannshöhen

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Von Ibbenbüren nach Hilter

Aus der Innenstadt von Ibbenbüren geht es direkt nach Süden auf den Teutoburger Wald zu, wo wir bald auf den querenden Hermannsweg stoßen. Auf schmalen Waldwegen kommen wir zu einer kurzen Steigung, die uns zu den Dörenther Klippen bringt. Nun geht es immer im schattigen Wald auf gut fahrbaren Wegen nach Tecklenburg, wo der hübsche Marktplatz zu einer Rast einlädt. Weiter geht es zum Kloster Leeden, von wo aus man auf kleinen Sträßchen durch offene Felder und Weiden radelt, bis der Hermannsweg uns wieder in den Wald und auf den Bergkamm führt. An den Hängen haben große Kalksteinbrüche tiefe Narben in die Natur gerissen, von denen man auf dem Hermannsweg aber nur wenig mitbekommt. Im Heilbad Bad Iburg lohnt ein Besuch des über dem Charlottensee aufragenden Schlosses mit seinem prächtigen Rittersaal. Nun geht es weiter durch schöne Laubwälder zum Etappenziel in Hilter.

Von Hilter nach Bielefeld

Vom Bahnhof in Hilter erreicht man auf schönen Waldwegen recht bald den Hermannsweg (vorausgesetzt, man findet den richtigen Weg). Nun beginnt ein ständiges, anstrengendes Auf und Ab teilweise auf schmalen Waldwegen an deren Rändern riesige Flächen mit Bärlauch wachsen. Kurz nach der Durchquerung von Borgholzhausen bietet sich eine Rast im netten Ausflugslokal an der Burg Ravensberg an. Auf der weiteren Fahrt zwingen uns knackige Anstiege immer mal wieder in den niedrigsten Gang oder gar aus dem Sattel. Hinter Halle wird der Kammweg allmählich zügiger befahrbar. Kurz vor Bielefeld führt die Route direkt durch den schönen (eintrittsfreien) Olderdisser Tierpark. Dann geht es steil an den südlichen Stadtrand von Bielefeld hinab.

Von Bielefeld nach Detmold

Direkt über Bielelefeld erhebt sich die Burg Sparrenberg, an der wir wieder auf den Hermannsweg treffen. Auf gut zu fahrenden Waldwegen geht es zum Aussichtsturm "Eiserner Anton" hinauf. Nach der Überquerung der Autobahn geht es noch einmal bergan, bis man Oerlinghausen erreicht. Hier bietet sich ein Besuch des Archäologischen Freilichtmuseums an. Steil geht es aus dem Ort wieder auf den Kammweg, der uns zu alten Wallanlagen und zur Ruine der Hünenkapelle bringt. Weiter geht es auf schönen Waldwegen ohne allzu heftige Steigungen bis nach Detmold.

Detmold

Das Städtchen Detmold ist ein sympathisches Etappenziel mit einer schönen Altstadt, Schloss und zahlreichen Ausflugszielen in der Umgebung. Für das weitläufige Lippische Landesmuseum mit seinen wunderschön in der Landschaft wieder errichteten Bauernhöfen, Windmühlen und Häusergruppen sollte man sich fast ein einen ganzen Tag Zeit nehmen.

Von Detmold nach Bad Driburg

Diese abwechslungsreiche Etappe steckt voller Sehenswürdigkeiten. Vom Detmolder Ortsteil Hiddesen führt der Hermannsweg sehr steil zum Hermannsdenkmal hinauf. Es empfiehlt sich, auf einem der weniger steilen Wanderwege oder der Straße hinaufzukurbeln. Dann geht es hinüber nach Berlebeck mit seiner bekannten Adlerwarte. Schöner und leichter zu fahren als der Weg durch den Ort ist die Alternative ab dem Lokal Haus Hangstein zum Forsthaus Hirschsprung und von dort wieder zum Hermannsweg hinauf. Dann ist bald die markante Felsgruppe der Externsteine - eine Jahrtausende alte Kultstätte erreicht. Nun muss man ein kurzes Stück schieben, bis es auf guten Waldwegen zum wunderbar gelegenen Ausflugslokal Silbermühle geht. Von hier folgt man dem romantischen Silberbach auf schmalen Wegen und muss bald noch einmal eine kurze Tragestrecke überwinden. Da der Anstieg des Hermannsweges zur Lippischen Velmerstot wieder sehr steil und unwegsam ist, empfiehlt es sich auf wesentlich besser befahrbahren Wegen über Feldrom direkt zur Preußisch Velmerstot hinaufzufahren. Hier ist mit dem hölzernen Aussichtsturm der höchste Punkt der Tour erreicht. Zunächst ein Stück auf Asphalt, dann auf dem fast ebenen Eggekammweg geht es zügig in Richtung Bad Driburg. Vom Kamm rollen wir schließlich nach Westen nach Altenbeken mit seiner guten Bahnanbindung hinab.