Von Cuevas del Valle nach Navarredonda de Gredos

(3 Tagesetappen)

Auf der Römerstraße zum Puerto del Pico

In drei Stunden bringt uns der Bus von Madrid in das kleine Bergdorf Cuevas del Valle am Südhang der Sierra de Gredos. Aus dem Ort heraus führt eine hervorragend erhaltene gepflasterte Römerstraße nach Norden hinauf zum Puerto del Pico. Hier stoßen wir noch einmal auf die Passtraße, biegen dann aber auf einem kleinen Pfad durch bizarre Felslandschaft nach Westen ab. Unseren ersten Zeltplatz bei der Hochweide Los Cervunales teilen wir dann noch mit freilaufenden Rindern, die auf den sanften Nordhängen grasen.

Weglos auf dem welligen Grat in Richtung La Mira

Zunächst folgen wir den Steinmännchen entlang dem sanften, nach Süden steiler abbrechenden Gratverlauf. Wir treffen mehrfach auf Steinböcke, die behende in den Felsen umherklettern. Später treffen wir wieder auf einen deutlichen Pfad, der uns um schroffere Gipfel herum zum verfallenen Refugio Arenas leitet. In der Nähe gibt es eine gute Quelle und auf den Wiesen unterhalb des Gipfels La Mira lässt es sich wunderbar zelten.

Am nächsten Morgen steigen wir noch vor Sonnenaufgang zur Turmruine (hier wurden früher Lichtsignale empfangen und weitergegeben) hinauf. Vor dem Morgenrot heben sich die Silhouetten von Steinböcken ab - ein traumhaftes Bild. Als wir später zum Zelt zurückkehren umringen uns junge Steinböcke und betrachten uns neugierig.

Wir steigen nun durch die Garganta de Conventos nach Norden ab und erreichen am Nachmittag das verschlafene Dorf Navarredonda de Gredos. Etwas außerhalb finden wir im komfortablen Hostal Almanzor ein Quartier für die Nacht und werden mit einem schmackhaften Abendessen verwöhnt.