Von Navalonguilla nach Tornavacas

(3,5 Tagesetappen)

Die Laguna de los Caballeros unter dem Covacha-Gipfel

Von Navalonguilla gehen wir die 3 km auf dem Sträßchen nach Navalguijo weiter. Hier müssen wir etwas Suchen, bis wir den von Mauern gesäumten Weg finden, der hoch über dem Talgrund in die Gerganta de los Caballeros führt. Dann lässt sich der Weg aber gut verfolgen und führt uns wieder in die einsame Berglandschaft hinauf. Auf einer kleinen ebenen Grasfläche finden wir einen guten Zeltplatz. Am nächsten Morgen ist es nicht mehr weit zur herrlich im Talschluss gelegenen Laguna de los Caballeros.

Auf einem steilen Pfad geht es hinauf zum Gipfel der 2395 m hohen Covacha mit ihrem grandiosen 360° Panorama. Wir kraxel unregelmäßigen Markierungen folgend den südwestlichen Grat entlang. Bald verlieren sich Markierungen und Wegspuren, so dass der Übergang durch Felsgelände und Ginsterbuschwerk zur Portilla de Jaranda sehr beschwerlich wird. Auch der Abstieg vom Pass auf sehr steinigem Weg ist nicht viel angenehmer. Müde bauen wir in dem schönen Felskessel unser Zelt auf. 

Landschaft bei Guijo de Sta. Barbara

Im Talgrund wird der Weg besser und leitet uns schließlich als Fahrweg an den Fuß des schmucken Bergdorfes Guijo de Sta. Barbara, zu dem wir hinaufsteigen. Hier kaufen wir kalte Getränke und noch etwas Proviant für den Rest der Tour. Wir gehen nunan kleinen Bauernhöfen vorbei wieder ins Tal hinab und folgend der nach Süden führenden Straße von der bald der ausgeschilderte Wanderweg Ruta de Carlos V abzweigt. Das Gelände ist nun sanfter und auf den guten Wegen kommen wir flott voran. In der Garganta de las Yeguas finden wir kurz hinter der Brücke über den rauschenden Bergbach einen guten Zeltplatz. Der letzte Tag ist dann ein relativ einfaches Wegstück auf zumeist breiten Wegen durch eine mehr und mehr landwirtschaftlich genutzte Landschaft im Tal des Rio Jerte. Im kleinen Ort Tornavacas besteigen wir am Nachmittag den Bus der uns nach Avila bringt.