Three Sisters (Oregon - Cascade Range)

(September 2015)

In der Three Sisters Wilderness Area liegen mehrere Vulkane mit den drei Hauptgipfeln in ihrem Zentrum unmittelbar beieinander. Die North Sister (3.074 m) ist der älteste der Hauptvulkane und wird als erloschen betrachtet. Das gilt auch für die Middle Sister (3.062 m), deren letzter Ausbruch vor etwa 50.000 Jahren stattfand. Der jüngste und höchste der drei Gipfel ist die South Sister (3.159 m), deren letzte Aktivität etwa 2.000 Jahre zurückliegt. Im Umfeld der Vulkane erstrecken sich Lavaströme und Aschefelder weit in die umgebenden Wälder. Die Wilderness Area ist bei Backpackern und Tageswanderern beliebt, so dass man auf der Runde um die Three Sisters nicht völlig alleine sein wird. Die vielfältigen Landschaftsbilder und die Möglichkeit der Besteigung der South Sister auf einem guten Trail machen die fünftägige Tour jedoch zu einem der schönsten Treks in Oregon.

Leider ist die Landschaft auf der Ostseite der Three Sisters durch einen großen Waldbrand im Jahr 2012 schwer verwüstet worden. Der Trail ist dort weiterhin problemlos gehbar, führt aber über mehrere Meilen durch verkohlte Baumstämme. In dieser Region ist auch das Zelten untersagt - Alternativen werden in Etappe 4 aufgezeigt. Im Laufe der Jahre wird man beobachten können, wie sich die Natur langsam erholt. Auch wenn der Anblick zunächst deprimierend wirkt, spürt man aber auch die Erneuerungskräfte der Natur. Dieses Lehrstück der Natur trägt daher zur Vielfalt der Tour bei.

Allgemeine Informationen

Beste Reisezeit

Juli bis Anfang Oktober; in den höheren Lagen erschwert Altschnee bis in den Juli hinein die Touren, zur Zeit der Schneeschmelze und an warmen Sommernachmittagen können die Gletscherbäche stark anschwellen und die Querung aufgrund der nicht vorhandenen Brücken schwierig sein; daher ist der Herbst eine gute Trekkingsaison.

 

Schwierigkeit

Die Runde um die Three Sisters verläuft auf guten Trails und die Höhenunterschiede sind relativ gering. An mehreren Bachquerungen gibt es keine Brücken, doch zumindest im Herbst war die Überquerung kein Problem. Der Wasserstand in den Bächen wird stark von der Jahreszeit (Hauptschneeschmelze im Frühsommer) und der Tageszeit (morgens fließt am wenigsten Wasser) bestimmt.

Am anspruchsvollsten ist die Besteigung der South Sister von Süden auf einem steilen, aber gut erkennbaren Pfad. Die Gipfeltour kann z.B. bei schlechtem Wetter ausgelassen werden.

Wir sind die Rundtour gegen den Uhrzeigersinn gegangen. Auch die umgekehrte Richtung ist durchaus möglich.

 

Eintrittspreise und Genehmigungen

  • Der Zutritt zur Wilderness Area und die Nutzung der Trails ist kostenlos.
  • Für Tagestouren ist keine Genehmigung erforderlich.
  • Für Mehrtagestouren ist ein Wilderness Permit erforderlich, das man sich an den Trailheads selber ausstellen kann. An die dabei angegebene Route muss man sich nicht zwingend halten.

 

Schutz vor Bären

In der Three Sisters Wilderness kommen sehr selten Bären vor, so dass entsprechende Vorkehrungen nicht zwingend erforderlich sind.

 

Unterkunft

In den nächstgelegenen größeren Städten (Eugene / Springfield im Westen und Redmond / Bend im Osten gibt es zahlreiche Motels und Hostels. Kleinere Unterkünfte findet man auch im landschaftlich schönen Tal des McKenzie River und im Touristenort Sisters, wo die Wildwest-Romantik gepflegt wird.

 

Literatur

  • Backpacking Oregon; Wlderness Press (englisch)

 

Karten

  • Three Sisters Wilderness Map; Geo-Graphics; 1:27.000 (englisch); gute Wanderkarte, die genau den die Runde um die Three Sister abdeckt; auf der Rückseite größere Übersichtskarte; erhältlich z.B. in den Ranger Stations der Umgebung

 

Links

Three Sisters Loop mit Besteigung der South Sister (5 Tage)

Ausgangspunkt

Lava Lake Trailhead; etwa eine Meile östlich des McKenzie Pass am Highway 242; 128 km östlich von Eugene bzw. 55 km westlich von Redmond. Der Rundweg kann auch von folgenden alternativen Trailheads erreicht werden: Devils Lake (Süden), Pole Creek (Osten) und Obsidian (Westen; mit besonderer Genehmigung)

 

Etappe 1: Lava Lake Trailhead – Ende der Obsidian limited use area (kurz hinter Sisters Spring) (10,7 Meilen bzw. 17,1 km)

Am Lava Lake Trailhead (5.300 ft) füllen wir an der Permit Station das Genehmigungsformular aus und brechen zu unserer Runde in südwestlicher Richtung in den lichten Wald auf. Nach 300 m erreichen wir den Pacific Crest Trail (PCT; Nr. 2000) und folgen ihm nach links (Süden). Wenige Meter neben dem Weg ragt die schwarze Wand eines alten Lavastroms auf. An der Verzweigung gut einen Kilometer darauf zweigt der PCT links ab und wir nehmen den rechten Pfad zum North Mattieu Lake (5.750 ft), den wir nach weiteren 1,8 km erreichen. Hier und am noch schöner gelegenen South Mattieu Lake gibt es zahlreiche festgelegte (designated) Campsites, deren Nutzung vorgeschrieben ist. Dieses sind schöne Übernachtungsplätze, falls man erst spät aufgebrochen ist oder die Runde an einem anderen Trailhead beginnt. An Sommerwochenenden kann es allerdings recht voll werden. 1 Kilometer nach dem North Mattieu Lake treffen wir an einem Sattel (6.030 ft) auf die Einmündung des PCT. Direkt danach gehen wir zum South Mattieu Lake mit seinem Blick auf die North Sister hinab. Hinter dem See kommen wir am Scott Pass (6.030 ft) zu einer weiteren Wegegabelung. Wir bleiben rechts auf dem PCT, während links der Scott Trail abgeht, auf dem wir in fünf Tagen von unserer Runde um die Three Sisters zurück kommen werden. Oberflächenwasser ist auf der Wegstrecke zwischen Mattieu Lakes und Sisters Spring rar, so dass man einen entsprechenden Trinkwasservorrat im Gepäck haben sollte. Wir wandern nun auf dem gut angelegten Trail durch eine bizarre Vulkanlandschaft in der sich bisher hauptsächlich Kiefern angesiedelt haben. Wir steigen allmählich am Hang des Yapoah Crater an und haben bald weite Blicke über Lavafelder nach Norden zum Mount Washington mit seiner markanten Spitze, zum vergletscherten Mount Jefferson sowie bei guter Sicht auch zum Mount Hood. Nach 11 km vom Trailhead erreichen wir den Opie Dildock Pass (6.900 ft). Die karge Vulkanlandschaft um uns herum, die Blicke zur North Sister über uns und über die bewaldeten Bergketten des mittleren Oregons in der Ferne sind wahrlich beeindruckend. Nun geht es langsam abwärts und drei Kilometer danach erreichen wir die Nordgrenze der Obsidian limited use area, für deren Nutzung vom Obsidian Trailhead aus eine Sondergenehmigung erforderlich ist. Die Durchquerung auf dem PCT wird jedoch ohne eine solche toleriert. Kurz darauf kommen wir zur Einmündung des Glacier Way Trail (Nr. 4336). Wir bleiben geradeaus auf dem PCT. Weitere 1,8 km später tritt am Fuß hoher Felsen die kräftige Sisters Spring (6.620 ft) mit gutem Trinkwasser zu Tage. In der Umgebung findet sich überall das glasartige Obsidiangestein – sei es als massive Felsen oder als unterschiedlich große Splitter entlang des Weges. Wir nehmen uns ausreichend Wasser mit, passieren die Einmündung des Obsidian Trail (Nr. 3528) und suchen nachdem wir die Obsidian limited use area kurz hinter den Obsidian Falls verlassen haben nach einem geeigneten Zeltplatz. (Tipp: Obwohl dafür eigentlich eine Sondergenehmigung erforderlich ist, haben wir nordwestlich der Sisters Spring in einer nicht einsehbaren Mulde mit kleinem Teich oberhalb des Trails gezeltet. Die Ausblicke am Abend auf die North Sister waren phänomenal.)

 

Etappe 2: Ende der Obsidian limited use area – Moraine Lake (15,0 Meilen bzw. 24,0 km)

Diese abwechslungsreiche Etappe ist zwar recht lang, weist aber kaum anstrengende Steigungen auf und ist damit gut zu bewältigen. Zunächst folgen wir dem PCT unterhalb der Middle Sister nach Süden, bis zum Abzweig des Trails 3547. Hier könnten wir weiter auf dem PCT gehen und etwas an Strecke und Abstieg sparen. Wir wählen aber den Weg zu den Linton Meadows. Im Wald geht es in einigen Serpentinen zu den malerischen Wiesen hinab, durch die sich kleine Bäche mit klarem Wasser schlängeln. Über den weiten Lichtungen erheben sich die Gipfel von Middle und South Sister. Bei Bedarf findet man hier reichlich schöne Zeltplätze. Auch Abstecher zum Eileen und Husband Lake sind möglich. Weiter geht es zu den völlig ebenen Racetrack Meadows mit ihrem Wegekreuz. Auf dem Weg 3546 nehmen wir Kurs auf den James Creek Shelter und tauchen in dichten Wald ein, der uns nun für längere Zeit weitere Fernblicke verwehrt. Wir queren mehrere Bachläufe und erreichen gut 2 Meilen nach den Racetrack Meadows die einfache Schutzhütte des James Creek Shelter. Von hier steigt der Trail nun wieder an und bald stoßen wir auf den PCT, dem wir nach rechts hinab zum Mesa Falls Creek folgen. Von hier geht es noch einmal deutlich bergan und an einem Sattel liegen Randwälle des Rock Mesa Obsidian Flow vor uns. Leicht ansteigend führt der Trail zu einer Verzweigung am Rand der Wickiup Plain (6.200 ft). Wir halten uns links in Richtung Devils Lake und gehen am Fuß des LeConte Crater über die karge Ebene. An der nächsten Gabelung wenden wir uns nach links auf den Moraine Lake Trail. Nach Norden haben wir nun immer wieder herrliche Blicke auf die South Sister und können versuchen, die Aufstiegsroute zum Gipfel auszumachen. In leichtem Auf und Ab zieht sich der Pfad in östlicher Richtung zu einer Kreuzung, an der es rechts zum Devils Lake Trailhead und links zur South Sister geht. Wir folgen dem Weg jedoch geradeaus hinab zum Moraine Lake (6.450 ft), wo wir unser Nachtlager aufschlagen. Die Zeltplätze sind hier durchnummeriert und auf einer aushängenden Karte verzeichnet. Am Ende der Saison gibt es Trinkwasser lediglich aus dem See und sollte nicht unbehandelt getrunken werden.

 

Etappe 3: Besteigung der South Sister (insgesamt ca. 10 Meilen bzw. 16 km; 6 Stunden); Moraine Lake – Green Lakes (3,8 Meilen bzw. 6,1 km)

Heute ist Gipeltag! Gerade an diesem Morgen ziehen hohe Wolken auf, der Himmel wird immer grauer. So ein Pech! Trotzdem brechen wir wie geplant mit Tagesrucksäcken vom Moraine Lake (6.450 ft) auf und gehen ein Stück in Richtung Devils Lake zurück. Noch vor der Vierwegekreuzung zweigt rechts ein Pfad ab, der uns zu einem sanften Rücken hinauf bringt. Hier stoßen wir auf den Hauptweg zum Gipfel und halten uns rechts auf die South Sister zu. Der Moraine Lake liegt nun bereits tief unter uns und dahinter erhebt sich der schroffe Broken Top. Zunächst geht es nahezu eben über die Sandy Plains. Nach einem kleinen Wäldchen wird der Trail allmählich steiler und wir wandern etwa eine Stunde lang durch den Geröllhang zu einem Sattel (8.850 ft) hinauf. Hier liegen der Lewis Glacier und an seinem Fuß ein kleiner See vor uns. Wir halten uns links und folgen dem Grat westlich des Gletschers. Der Aufstieg auf dem zum Teil losen Untergrund ist anstrengend, doch die Ausblicke nach Süden werden immer großartiger, so dass sich genug Gelegenheiten für eine Verschnaufpause ergeben. Hier weht nun ein eisiger Wind und Handschuhe und warme Mütze kommen zum Einsatz. Aber ist dort am Horizont nicht ein blauer Streifen unter der Wolkendecke, der langsam näher kommt? Nach einer weiteren Stunde ab dem Sattel haben wir den Kraterrand erreicht. Die Senke des Kraters ist vollständig mit Schnee gefüllt. Doch der Trail führt auf den Felsen nach rechts im Bogen auf den höchsten Punkt (10.358 ft bzw. 3.159 m) zu. An einer windgeschützten Stelle warten wir dort einige Zeit, bis tatsächlich die Wolken abziehen und die Sonnenstrahlen auf die Landschaft mit den kleinen Seen unter uns fallen. Middle und North Sister liegen direkt vor uns, dahinter reihen sich die weiteren Vulkane im Norden Oregons. Die Anstrengungen haben sich wahrlich gelohnt! Auf dem selben Weg geht es nun wieder zum Moraine Lake zurück, wo wir eine späte Mittagspause machen und das Zelt abbauen.

Wir wollen an diesem Nachmittag noch zu den Green Lakes weiterziehen. Dabei überquert man zunächst den Ausläufer eines beeindruckenden Lavastroms (Miller Lava Flow) und wandert im Tal des Goose Creek abwärts, bis man auf den Trail Nr. 17 (6.000 ft) im Tal des Fall Creek trifft. Hier wenden wir uns nach links und folgen dem breiten Bach aufwärts. Wenig später queren wir auf einem bearbeiteten Holzstamm auf seine Ostseite und gelangen durch Wald an die Front der Newberry Lava Flow. Nach einem kurzen Steilstück mit Kaskaden des Baches verflacht der Weg und die Szenerie wird äußerst reizvoll: Der durch sanfte Wiesen fließende Wasserlauf, der schroffe Lavastrom und darüber der Gipfel der South Sister. Wenig später ist das Talbecken der sehr beliebten Green Lakes (6.600 ft) erreicht. Auch hier ist das Zelten auf die ausgewiesenen, weit im Gebiet der Seen verstreuten Campsites beschränkt. Am besten macht man ein Foto der am Weg ausgehängten Karte und begibt sich damit auf die Suche nach einem schönen, noch nicht belegten Lagerplatz. Gutes Trinkwasser holen wir uns vom ersten Bach, der den Broken Top Trail quert.

 

Etappe 4: Green Lakes - Camp Lake Trail (11,3 Meilen bzw. 18,1 km)

Die South Sister spiegelt sich im Morgenlicht auf der stillen Oberfläche des südlichen der Green Lakes. Wir beginnen die Etappe auf dem Green Lakes Trail in Richtung Norden und erreichen bald den Green Lakes Pass (7.000 ft) mit weiteren schönen Blicken zu allen drei Hauptgipfeln der Three Sisters. Nun geht es sanft bergab. Kurze Zeit später markieren Steinmännchen den Abzweig zum kleinen Golden Lake, der zu einem Abstecher einlädt. Um nach einer Pause wieder auf den Green Lakes Trail zu gelangen folgen wir dem Pfad entlang des Ausflusses aus dem See. Nächstes Zwischenziel sind die schönen Wiesenflächen der Park Meadows (6.180 ft) mit schönen Zeltplätzen und guter Wasserversorgung. Wir überqueren nicht den Bach, sondern bleiben auf dem Green Lakes Trail (Nr. 4070). Wir passieren wenig später die Red Meadow, die weniger zum Übernachten einlädt. Einen knappen Kilometer darauf kommen wir zu einem kleinen See östlich des Trails. Dieses ist die letzte Zeltmöglichkeit vor der Pole Creek burn area. Der große Waldbrand erreichte 2012 gerade noch das gegenüberliegende Ufer. Innerhalb des Waldbrandgebietes ist es untersagt, die Trails zu verlassen und zu übernachten. Wer also nicht hier campen möchte, muss mindestens noch 4 Meilen hinter sich bringen.

Wir sind zunächst geschockt von den Verwüstungen, die das Feuer im Nadelwald angerichtet hat. Während teilweise alles Leben bis auf den trockenen Vulkanboden vernichtet wurde, sprießen an anderen Stellen jedoch bereits wieder die ersten kleinen Kiefern. Es wird Jahrzehnte dauern, bis die Vegetation sich wieder regeneriert hat. Und doch ist das hier kein unnatürlicher Wandel der Natur, der sich in unregelmäßigen Abständen auch in der Vergangenheit immer wieder abgespielt hat. Auf dem weiteren Weg queren wir die verschiedenen Arme des Squaw Creek, die zum Teil viele Sedimente von den Gletschen mitführen und daher kein gutes Trinkwasser bieten. Der klare Soap Creek (5.760 ft) fließt ebenfalls unbeeinflusst vom Waldbrand durch die öde Umgebung. Wir versorgen uns hier mit ausreichend Wasser für den Abend. Dann schlagen wir den stetig bergan führenden Camp Lake Trail (Nr. 4074) ein. Nach etwa 45 Minuten erreichen wir die ersten, nicht vom Waldbrand zerstörten Baumgruppen. Hier suchen wir uns einen geeigneten Zeltplatz. (Tipp: Alternativ kann man vom Soap Creek auf dem Green Lakes Trail noch ca. 75 Minuten bis zum Ende des ersten Abschnitts des Waldbrandgebietes gehen, wo sich Zeltmöglichkeiten finden lassen - allerdings ebenfalls ohne Wasser.)

 

Etappe 5: Camp Lake Trail - Lava Lake Trailhead (13,8 Meilen bzw. 22,1 km)

Am nächsten Morgen kehren wir zum Green Lakes Trail zurück und folgen ihm nach Norden. Nach einer halben Meile zweigt rechts der Weg Nr. 4072 (5.900 ft) zum Pole Creek Trailhead ab, wir gehe aber geradeaus weiter durch die verbrannte Landschaft. Etwa 75 Minuten nach unserer Querung des Soap Creek erreichen wir das Ende des ersten Abschnitts der Pole Creek Burn Area. Es ist wie eine Erlösung, wieder durch grüne Bäume zu wandern. Von einer Lichtung mit dunklem Vulkansand bieten sich schöne Blicke auf die North Sister. Doch bald müssen wir für ein allerdings deutlich kürzeres Wegstück noch einmal den Anblick verkohlter Baumstämme ertragen. Dann betreten wir hohen Wald und gelangen zum Scott Trail (5.300 ft). Wir gehen nach links und steigen durch Wald, in dem es anscheinend schon früher einmal gebrannt hat, langsam bergan. Kurz bevor der Trail in Kehren steiler hinauf führt, kann man auf einem nicht beschilderten und sehr vagen Trail (nur Steinmänner am Abzweig) einen Abstecher nach links zum nahen Yapoah Lake machen - ein schöner Platz für die Mittagspause. Zurück auf dem Scott Trail steigen wir nun zum Scott Pass (6.030 ft) hinauf. Wir halten uns hier rechts und kommen kurz darauf zum South Mattieu Lake. Direkt danach nehmen wir am Sattel den rechten Trail (PCT), der hoch am Hang entlangführt und weite Blicke zur North Sister und über die Lavafelder am McKenzie Pass bietet. Langsam senkt er sich in den Wald hinab und trifft schließlich auf den Weg Nr. 4062, der vom North Mattieu Lake kommt. Wieder gehen wir hier rechts und erreichen wenig später den Verbindungsweg, der uns nach rechts zurück zum Lava Lake Trailhead bringt.