Wanderungen am Königssee

Der fjordartige Königssee wird vom Watzmann mit seiner beeindruckenden Ostwand überragt. Diese Landschaft ist mit dem angrenzenden Steinernen Meer und weiteren schönen typischen Kalkalpen-Massiven eine der bekanntesten Alpenszenerien und der einzige Hochgebirgsnationalpark Deutschlands. Die Region bietet genug Vielfalt für eine abwechsungsreiche Wanderwoche. Darüber hinaus ist der Obersalzberg in der Nähe von Berchtesgaden als zweiter Regierungssitz Hitlers in die Geschichte eingegangen.

Allgemeine Informationen

 
Beste Reisezeit

spätes Frühjahr bis Herbst


Schwierigkeit

Bei den von uns gegangenen Wanderungen meist gut markierte Wege und Steige;

mehrere Passagen sind etwas ausgesetzt, für erfahrene Bergwanderer aber bei guten Bedingungen unproblematisch.

Vorsicht: bei Nässe, Schnee oder Eis sind die Steige und Gratrouten zu meiden!


Unterkunft

Wir haben Schönau als Standquartier gewählt. Hier gibt es zahlreiche Pensionen und Ferienwohnungen, Restaurants und Gasthäuser mit Biergarten sowie Supermarkt und Bäcker.

Zum Königssee und zur Jennerbahn führt vom Zentrum (Unterstein) in ca. 20 min ein schöner Fußweg. Andere Startpunkte für Wanderungen sind mit den regelmäßigen Bussen (mit der Gästekarte kostenlos!) gut zu erreichen.

 

Literatur
  • Berchtesgadener Land; Rother Wanderführer; viele Wanderungen, jedoch fehlen die etwas anspruchsvollen Touren und andere werden erst durch Kombination wirklich interessant.
  • Vergessene Pfade um den Königssee; Bruckmann Verlag; schöne Aufmachung, viele Standardtouren aber auch ein paar weniger bekannte und anspruchsvollere Routen.
Karten
  • Berchtesgadener Land 1:25.000; Kompass Wanderkarte; für die meisten Touren ausreichend genaue Karte.
Links

 

Die schönsten Bilder unserer Touren

Unsere Wanderungen in Kürze

1. Vom Jenner über das Hohe Brett

Eine lange Tour mit aussichstsreicher Überschreitung des Grates vom Hohen Brett zur Göllscharte. Langer, ermüdender Abstieg durch das karge Alpeltal zurück nach Schönau. Eine Toptour für schönes, klares Wetter!

Auffahrt mit der Jennerbahn zur Bergstation - Abstecher zum Jennergipfel - von der Bergstation auf Pfaden zum Anstiegsweg vom Carl-v.-Stahl-Haus zum Hohen Brett queren - durch die steilen Felswände zum Jägerkreuz - auf dem breiten Rücken zum Hohen Brett - auf dem schmaler werdenden Grat über Brettriedel hinab in die Göllscharte - wenig später an der Weggabelung links bergab Richtung Hinterbrand - auf steinigem Pfad durch das einsame Karsttal zum Alpeltalsteig - Abstieg nach Hinterbrand - durch Wald weiter bergab nach Schönau

 

2. Durch die Sagereckwand zum Funtensee

Diese äußerst abwechslungsreiche Wanderung führt auf schmalem Steig hoch über den Königssee. Dann gelangt man am Rand des Steinernen Meeres zum Funtensee. Der Rückweg führt mit schönen Blicken auf den Watzmann durch die Saugasse nach St. Bartholomä.

mit der Königssee-Schifffahrt zur Saletalm - auf steilem, aber nur wenig ausgesetzten Steig durch die Sagereckwand - im dichten Wald zum Grünsee und weiter zum Kärlingerhaus am Funtensee - Abstieg durch die Saugasse und das Schrainbachtal nach St. Bartholomä - mit dem Schiff zurück nach Königssee (auf die letzte Abfahrt achten!)

3. Über das Hochplateau des Untersberg

Der Untersberg zwischen Berchtesgaden und Salzburg ist ein baumloses Karstplateau mit weiten Blicken in alle Richtungen. Bei dieser Tour besteigt man die beiden höchsten Gipfel und kommt zum Schluss zur schönen Wallfahrtskirche von Maria Gern.

mit dem Bus nach St. Leonhard (Österreich) - Auffahrt mit der Untersbergbahn zur Hochalm - kurzer Aufstieg auf den Salzburger Hochthron - auf schmalem Pfad zur Mittagsscharte - in ständigem Auf und Ab nahe des östlichen Plateaurandes zum Berchtesgadener Hochthron - Abstieg über das Stöhrhaus zum Leiterl - auf dem bequemen Stöhrweg und anschließen steiler durch Wald hinab nach Obergern - auf oder teilweise parallel zur Straße im Tal nach Maria Gern - mit dem Bus nach Berchtesgaden

4. Über den Rinnkendlsteig zur Archenkanzel

Der Rinnkendlsteig führt nur an wenigen Passagen etwas ausgesetzt mit tollen Tiefblicken auf den Königssee zum Aussichtspunkt der Archenkanzel. Von hier ist der Übergang zum Grünstein, dem Hausberg von Schönau, einfach.

mit dem Schiff nach St. Bartholomä - auf schmalem Pfad des Rinnkendlsteigs steil im Wald bergauf - kurze etwas ausgesetzte Wegstücke bei der Querung durch die Steilhänge zur Archenkanzel - von hier auf gutem Weg zur Kührointhütte - weiter durch Wald zum Grünstein - Abstieg von der Grünsteinhütte zur Bob- und Rodelbahn und nach Schönau

5. Stadtbesichtigung Berchtesgaden und Dokumentation Obersalzberg

Das nette Städtchen Berchtesgaden vor der Kulisse des Watzmann mit seinem historischen Zentrum verdient einen Besuch und die Dokumentation Obersalzberg gibt einen bewegenden Einblick in die Rolle der Region während des Dritten Reiches.

mit dem Bus nach Berchtesgaden - Aufstieg zum Lockstein mit schönem Blick auf Berchtesgaden - Stadtbummel - mit dem Bus zur Dokumentation Obersalzberg - zurück mit dem Bus

6. Zu einsamen Gipfeln am Rand des Hagengebirges

Die Rothspielscheibe ist ein kleinerer wenig besuchter Gipfel über den Almen östlich des Königssees. Die Runde führt dann weiter zum kleinen Seeleinsee und bietet auf dem Rückweg die Möglichkeit zur Einkehr in der noch sehr ursprünglichen Priesbergalm sowie zur Besichtigung einer Enzianbrennhütte.

mit der Jennerbahn zur Mittelstation - auf breitem Weg in Richtung Königsbachalm - Aufstieg zur Königstalalm - durch Wiesenhänge auf die Kuppe der Farnleiten - von hier auf schmalem Pfad steil zum Gipfelkreuz der Rothspielscheibe - teilweise weglos durch eine Karstsenke zum vom Windschartenkopf herabkommenden Weg - auf diesem zum Seeleinsee - den Fagstein umrundend zur Priesbergalm - Abstieg an der Enzianbrennhütte vorbei zur Königsbachalm - auf breitem Weg Richtung Hinterbrand und wenig später auf den Hangweg nach Königssee abbiegen

7. Vom Wimbachtal zum Hintersee

Eine weitere an Höhepunkten reiche Wanderung über dem Ramsauer Tal. Zunächst geht es durch die beeindruckende Wimbachklamm ins weite Wimbachtal mit seinem Schuttstrom. Auf steilem Steig steigen wir hinauf zur Hochalmscharte und auf schönen Waldwegen zur Schärtenalm, wo man mit schöner Aussicht den guten Kuchen genießen kann. Dann sind der Zauberwald und der idyllische Hintersee das Ziel dieser Tour.

mit dem Bus zur Wimbachbrücke - durch die Wimbachklamm (Eintrittsgebühr) in das Wimbachtal - am Wimbachschloss auf den unschwierigen Steig zur Hochalmscharte - Abstieg zur Hochalm und auf dem schmalen Böcksteig durch schönen Wald zur Schärtenalm - auf dem Fahrweg hinab zur Straße - auf dieser ein Stück bergab zum Gasthaus Datzmann und von hier durch den Zauberwald zum Hintersee - von der Haltestelle am Westufer mit dem Bus zurück